Innenminister Herrmann begrüßt….

Es ist eigentlich nur eine Randnotiz, aber eine die mir auf die Nerven geht! Durch meine Twitter-Timeline gingen Artikel, in dem unser Innenminister Hermann die Sperrung der Blöcke 7/9/11 für 2 Spiele im Max-Morlock-Stadion begrüßt. Warum werden die Blöcke überhaupt gesperrt?

Weil der 1. FC Nürnberg vor einem Fantasiegericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, die das “Sport”gericht jetzt widerrief. Der Widerruf bezieht sich auf die “Ausschreitungen” beim Derby in der Westvorstadt, bei dem es zu “Randaleszenen” kam, nachdem es im Fanblock der Glubberer zum vermehrten Einsatz von Pyrotechnik kam. Bilder von diesen kriegsartigen Szenen gibt es hier.

Wie äußerte sich der Herr Innenminister? “Fußballhooligans haben keinen Platz in unseren Stadien – Fans aller Clubs sollten sich von Gewalttätern distanzieren.” Warum er das Bedürfnis hatte, Stellung zu diesem Thema zu beziehen? Das weiß keiner, aber man befindet sich ja ganze Jahr über im Wahlkampf. Da kommen Stellungnahmen zu Randalen im Fußball richtig gut bei der Presse an. Anstatt sich um politisch wichtigere Themen zu kümmern, ist es ihm ein Bedürfnis sich zu solchen Lappalien zu äußern.

Haben wir keine wichtigeren Themen? Ist es nötig das sich Personen aus der Politik zu solchen Themen äußern, nur damit sie ihre Grinsefresse in der Presse sehen? Nutzt den Fußball nicht als Wahlkampfthema!

Ebenso sollte man langsam mal von dem Thema abkommen das Pyrotechnik gleich Gewalt ist. Pyrotechnik gibt es sein Jahrzehnten im Fußball, an jedem Wochenende wird es in mehreren Kurven zum Abbrennen von Pyrotechnik kommen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange die Rahmenbedingungen passen. Es gibt kein Gesetz welches das Abbrennen verbietet. Also sollte doch der DFB, der immerhin mit diesen Fans und dieser Leidenschaft gerne wirbt, wieder die Verhandlungen aufnehmen um Pyrotechnik (endlich) zu legalisieren.

Zurück nach Nürnberg. Natürlich kann man zu der Strafe stehen wie man möchte, man kann das Fantasiesportgericht des DFBs anzweifeln, man kann es aber auch ernst nehmen und alles akzeptierten was aus Frankfurt kommt. Unser Glubb hat dem Urteil zugestimmt, wir müssen jetzt damit leben. Gegen Kaiserslautern und dem Brauseclub aus Leipzig wird der Ultrasblock leer sein. Ob das allerdings an den ganzen sinnlos Strafen ändert? Nein.

Ein Teil der Betroffenen hat mittlerweile verkündet, sich mit Karten für die Gegengerade einzudecken. Der YaBasta! Szeneblog hat auch seine Gedanken dazu veröffentlicht.

Zum Abschluß noch ein Video der Jungs von “Stimmen der Kurve” vom angeblichen Randalederby, guckt es euch an und genießt die folgenden Minuten:

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  • Erlebnis Fussball 62
  • Ein vollgepacktes Heft mit einem interessanten Interview mit Cattiva Braunschweig, einem Rückblick zu den deutschen Europapokalspielen und die Matchreports zu den Derbys (Hannover-Braunschweig, Düsseldorf-Köln). Ein langer Bericht über die Klub-WM und zur Jenaer Aktion ’Für immer Ernst-Abbe-Sportfeld’ runden das inhaltlich starke Heft ab.

  • 45 Grad – Ausgabe 12
  • Mein Lieblingsheft. Durch die Winterpause gibt es diesmal eine vollgepackte Ausgabe. Immer wieder schön sich die ’wichtigen’ Spiele nochmal zu Gemüte zu führen mit allerhand Hintergrundwissen.

  • Her na mal auf #3
  • Nachdem ich den ersten Spielbericht gelesen, habe ich mir das schlimmste vorgestellt. Ich erwartete viel Amateurfussball, allerdings gibt es hier eine coole Mischung aus hochklassigem Fußball und ner Portion Amateur. Die Berichte sind flüssig lesbar, nicht zu lang und legen den Blick aufs wesentliche.

  • Blickfang Ultra #31
  • Wie im EF gibt es auch hier einen Bericht über die Klub-WM, diesmal von den Roten. Allerdings keine neuen Infos, weswegen es ziemlich langweilig ist alles zum 2. oder 3. mal zu lesen. Dafür kann der Heft mit richtig guten Interviews punkten. Egal ob mit den Hools von K’Lautern oder den Ultras Gallipoli, beide sind richtig interessant. Dazu gibt es gute Berichte zum Zusammenschluss in Kroatien, einem Freundschaftsbesuch der Dortmunder in Italien oder die Graffitis der Boyz Köln. Richtig gutes Heft!

  • Grund und Boden 3
  • Die Auswahl der Spiele ist gelungen. 36 gute Spielberichte sind locker lesbar geschrieben, so das man sich im Heft verlieren kann. Einzig die Fotos sind erneut zu bemängeln. Die Fotos wirken einfach nicht gut in einem Schwarz-Weiß Heft, vorallem wenn man auf ganze Fotoseiten setzt.

  • Dröhnbütel #31
  • Hauptaugenmerk liegt in dieser Ausgabe auf Asien. Die Berichte aus dem Dröhnbütel machen mir viel Spaß, da neben dem Fußball auch der Alkohol und die Frauen nicht zu kurz kommen. Zwischendurch gibt es auch die Spiele des HaeSVau, mit viel Kritik an der sportlichen Leitung. Macht Spaß!

  • Hefdla #13
  • Man liebt oder hasst es. Hefdla berichtet von allen möglichen Abteilungen des Glubbs, egal ob Handball, Frauenfußball oder die U-Mannschaften, Hedfla war dabei. Dazu alle Spiele der ersten Mannschaft, garniert mit allen mögliche Fußball-Lesungen im Stadtgebiet oder den sonntäglichen DVD- und Lese-Nachmittagen. Mir gefällts!

  • Der Daggl #6
  • Endlich wieder Daggl! Kaufen Leute! Egal ob Glubb, Hopping oder Classics, der Daggl ist mein liebstes Heft!

  • Republikflucht #3
  • Ein Heft, das aufgrund der regionalen Nähe, mit viel Polenstuff aufwerten kann. Man merkt den Autoren an das sie sich im jeweilig bereisten Land gut auskennen. Der Fokus legt natürlich auf den Fankurven, aber auch die Anreisen sowie Background-Wissen kommen nicht zu kurz. Das Heft ist farbig und kann mit vielen Fotos überzeugen. Gutes Heft!

    Meine Probleme mit der VAG I

    Ich benutze täglich den öffentlichen Nahverkehr. Ich habe ansich keine Probleme damit, außer das mich Unpünktlichkeiten nerven.

    Was mich allerdings nervt ist die Karte für mein Jahresabo. Diese muss ich immer griffbereit haben, falls ich mal wieder in eine Kontrolle gerate oder sie beim Einsteigen in den Bus vorzeigen muss. Daher lagere ich die Karte in der Taschenuhrtasche der Hose. Dort ist sie immer griffbereit, allerdings zerfleddert sie da ziemlich schnell.

    Und da aus hygienischen Gründen mehrmals in der Woche die Hose gewechselt wird, kommt es schonmal vor das ich die Karte in der alten Hose vergesse und dadurch nochmal nach Hause musste um sie zu holen. Dadurch verpass ich meinen Bus, komme später als sonst in die Arbeit und habe bereits am morgen schlechte Laune.

    Wisst ihr was ich noch nie vergessen habe? Mein Smartphone. In Zeiten von Handy-Tickets sollte es doch eigentlich möglich sein dafür eine App zu bauen wo ich einfach meine Kartennummer eintrage und dann immer die Fahrkarte griffbereit habe.

    Wieso macht man sich die neuen Technologien nicht zu Nutze und bietet sowas an?

    Linkliste II

  • Hotel Deutscher Hof
  • Wunderbarer Artikel mit vielen wunderschönen Bildern von einem Stück Nürnberger Geschichte. Unfassbar das das Gebäude abgerissen wird.

  • How I Lost My $50,000 Twitter Username
  • Was für eine heftige Geschichte. Das alles wegen einem Twitter-Namen…

  • Bericht Weltpokal in Marokko
  • Trotz allem Hass gegenüber den Roten, dieser Bericht ist richtig gut und liefert einige Eindrücke aus einem fremden Land.

  • Fixkosten
  • Richtig guter Tipp. Ich hab mir auch sowas angelegt und weiß jetzt wie viel Geld ich pro Monat zu Verfügung habe. Erwachsen sein, ey.

  • Batgirl:Spoiled – Episode 1
  • Netter “Kurz”film.

  • I Love Trains – Nürnberg
  • Ich liebe Graffiti, noch besser wenn sie aus der schönsten Stadt der Welt kommt.

  • Atalanta – Napoli 02.02.2014
  • Die Ultra-Szene ist Italien hat noch einen Puls…

    Raspberry Pi – Teil 1

    Ich habe mir kurz vor Weihnachten für 28€ einen Raspberry Pi gekauft. Warum weiß ich selbst nicht so recht, immerhin besitze ich bereits einen Apple TV. Aber die vielen Möglichkeiten haben mich wohl irgendwie fasziniert.

    Also den Pi, ein Gehäuse, ein HDMI-Kabel, WLAN Stick und eine SD-Karte gekauft, RaspBMC gedownloadet und installiert. Dafür musste ich ich extra ein LAN Kabel quer durch die Wohnung ziehen, da der WLan Stick nicht sofort supported wird, was für ne Technik…

    Nachdem die Installation gelaufen ist, konnte dank meiner Funktastatur eine Remote-App auf meinem iPhone 3GS installiert werden. Die sieht auch ganz nett aus. Als ich den Pi endlich nutzen konnte, habe ich ausprobiert welche Wechseldatenträger erkannt werden. USB-Stick – kein Problem. Externe Festplatte mit eigener Stromversorgung – kein Problem. Externe Festplatte (2,5″) – wird nicht erkannt. Da war ich schon recht angenervt. Also USB-Hub mit Stromversorgung besorgt und es funktioniert wieder nicht.

    Richtiger Bummer. Mein Wunschsetup funktioniert also nicht. Im Nachhinein wäre ich wahrscheinlich sowieso nicht glücklich geworden. Das liegt daran das RaspBMC zwar nett aussieht, aber in meinen Augen keine gute User Experience ist. Dazu gehört das schwerfällige Starten, die Fehlermeldung wenn der Pi ohne runterfahren ausgeschaltet wird oder diese 2-5 Sekunden welche es dauert das Video zu zeigen, während der Ton schon läuft.

    Ich meine damit nicht das der Raspberry Pi total nutzlos ist, aber es fühlt sich leider total »billig« und »unschön« an. Immerhin wird es im Netz als Apple TV-Ersatz gesehen. Aber wer mit dem Pi zufrieden ist, ist wahrscheinlich auch Android-User. Ich sehe da einen Zusammenhang.

    Also werde ich mir wohl ne Alternative suchen die iTunes laufen lässt damit ich über den Apple TV meine Videos gucken kann. Für den Pi habe ich mir auch schon etwas überlegt: Ich will mein Multifunktionsgerät ins Netz bringen. Vielleicht ist er dafür besser geeignet…

    Linkliste I

  • Wenn es beim Fußball nicht mehr um Fußball geht
  • Die Ultras vom SC Freiburg, die Corrillo, boykottieren das Auswärtsspiel beim FC Bayern München. Liest man das so durch, verteten Sie ihre Meinung mit einigen Argumenten. Manche sind nachvollziehbar (Ticketpreise, Gästeblock), allerdings stört mich die Kritik an dem FC Bayern. Na gut, mich stört nicht die Kritik, die ist berechtigt. Es geht mir um den Zeitpunkt. Es ist seit Jahren kein Geheimnis das dem FCB die aktiven Fans egal sind. Diese Saison kam das Fass zum überlaufen, allerdings änderten sich sonst keine Themen. Ich hoffe mal das es keine Eintagesfliege ist und die nächsten Jahre weiterhin durchgeführt wird. Auch wenns der FCB AG ziemlich egal sein wird…

  • »Aachen Ultras«: Ein Jahr ohne Alemannia
  • Die Aachen Ultras gaben vor einem Jahr ihren Abschied vom Fußball nach wiederkehrenden Angriffen aus der eigenen Fanszene.

  • Auto-Backup: iOS-Fotos -> Box.com via IFTTT
  • Hab ich mir eingerichtet. Sicherlich ganz hilfreich als 2tes Backup.

  • Die Berlin-Liga – Eine widersprüchliche Spielklasse
  • Heftig was in Berlin abgeht.

  • Die Straße, in der du wohnst – Die Fürther Straße [Video]
  • Toller Kurzfilm über die Geschichte der Fürther Straße (Trotz des hässlichen Straßennamen)

    Bye Bye Vodafone

    Seitdem ich ein Handy besitze, nutze ich Vodafone. Damals noch als D2 Mannesmann, konnte ich vor ca. 14 Jahren durch die damals beliebten Prepaid-Pakete mein erstes Handy, ein Sagem MC 920 glaub ich, in Empfang nehmen. Ein Jahr später bekam ich eine neue Nummer und für unglaubliche 333 Deutsche Mark ein Nokia 3310. Wieder ein Prepaid-Paket. Das damals beliebteste Handy nutze ich einige Zeit. Danach nutze ich einige gebrauchte Handys. Ein Sharp GX10, ein Sharp GX15, ein Motorola SGH-D500E, ein Siemens M65 und ein Vodafone 810 folgten. Sicherlich habe ich das ein oder andere genutzte Handy vergessen.

    Nach dem 810 entschloss ich mich einen Vertrag mit Vodafone zu machen. So kam ich zu einem Motorola Milestone, mein erstes Smartphone. Bei einer Vertragsverlängerung 2 Jahre später entschloss ich mich für ein iPhones 4S, welches ich jetzt noch nutze. Dieser Vertrag läuft jetzt Ende Februar aus. Ich habe gekündigt. Nach 14 Jahren D2/Vodafone, nach 13 Jahren mit der selben Nummer. Warum?

    Mir geht Vodafone auf die Nerven. Im 2-wöchigem Rhythmus werde ich vom Support angerufen um mir neue Vertragsangebote anzubieten. “Wir haben ein super Angebot: 300 Freiminuten, 250 SMS und unglaubliche 200 MB Datenvolumen für nur 29,99€, mit neuem Handy 39,99€.” Was ist das für ein Deal? Ich telefonier seltenst mit dem Handy, ich schreibe dank WhatsApp oder iMessage kaum SMS und die 200 MB Datenvolumen hab ich in einer Woche verbraucht. Also muss ich für 10€ ein 1GB Volumen dazu buchen. Es reicht.

    Dazu habe ich in den letzten Wochen immer wieder Probleme mit dem Netz. Plötzliche Netzsuche, in der Innenstadt von Nürnberg nur Edge statt 3G. Es nervt. Und ich zahle ein Schweinegeld dafür. Ausschlaggebend sind allerdings, neben den nervigen Support-Anrufen, die Preise der Konkurrenten. Vor allem Datenvolumen gibt es über Congstar, Blau oder ähnliches viel billiger. Mehr brauch ich auch nicht. Wenn ich dann pro Minute 9Cent zahle, schön. Bei den 3 Minuten die ich im Monat telefoniere stört mich das auch nicht. Dafür kann ich monatlich kündigen, Tarifoptionen dazu buchen wenn ich es benötige und kann mir Handys ohne Sim-Lock zulegen. Das finde ich super.

    Letzte Woche ging der Brief mit der Kündigung per Einschreiben weg. Gestern rief mich dann irgendein Support-Mitarbeiter an. Es bot mir einen neuen Tarif an. 200 Freiminuten, SMS-Flat, 300 MB Datenvolumen für 20€. Damit ich mich nochmal 2 Jahre an den Konzern binde. Nein danke. Ein Vertrag mag für Vieltelefonierer einen Vorteil haben, allerdings brauch ich mehr Datenvolumen. Ich will einen Gigabyte oder mehr verbrauchen. Ich verbrauche mindestens einen Gigabyte pro Monat. Smartphones kauf ich, wenn nötig, ohne Vertrag direkt beim Hersteller. Ich will mich Anbietertechnisch nicht mehr auf 2 Jahre binden.

    Wir hatten 14 Jahre eine mehr oder wenige schöne Zeit, vielleicht finden wir wieder zueinander, aber ich will mich jetzt austoben.

    Es ist noch nicht klar wohin ich wechsele, im Hinterkopf habe ich derzeit Congstar mit dem 3GB Tarif. Ich werde mich intensiv damit im Februar beschäftigen. Dann habe ich die Fesseln von Vodafone fast gebrochen.

    Bye Bye Vodafone.

    Münchner Derby / 06.11.2013

    Josef Gruber, der bereits das großartige Video zur Jubiläums-Choreo der Ultras Rapid beisteuerte, war beim Regionalliga-Derby der 2. Mannschaften von 1860 München und Bayern München vor Ort. Raus gekommen ist ein ansprechendes Support-Video.

    Rasthof-Streetart KW44

    Diese Woche befand ich mich auf einer Geschäftsreise ins Saarland sowie Rheinland-Pfalz. Da ich mit einem Nichtraucher-Auto unterwegs war, mussten Rasthöfe meine Sucht befriedigen. Dabei stach mir besonders die teilweise vorhandene Streetart in Auge. Hier ein paar Auszüge.

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