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- Wollte ich mir mal geben: Borussia Dortmund-Schalke 04, Bundesliga
Der Italiener Simone Meloni besucht das Revierderby und teilt seine Eindrücke über den deutschen Fußball, die deutsche Ultrákultur und die Unterschiede zu Italien.

Um zu urteilen, muss man verstehen: 1. FC Heidenheim – Fortuna Düsseldorf, 2. Bundesliga
Nicht nur das Revierderby wurde von Meloni besucht, er durfte auch bei den Ultras Düsseldorf mitfahren und ihr Auswärtsspiel in Heidenheim besuchen.

Die Stadt der gegensätzlichen Derbys
Denkt man an das Wiener Derby, denkt man sofort an Rapid gegen Austria. Hier geht es allerdings um das Vienna Derby in der 3. Liga, dem “Dörbi of Love” zwischen First Vienna FC und dem Wiener Sportklub.

“This in Napoli!”


Es gibt wohl wenige Städte auf der Welt, die so an ihrem Fußballverein wie es in Napoli der Fall ist. Diese kurze Dokumentation zeigt deutlich, wie verbunden wie Bewohner der Stadt mit ihrem Verein sind. Egal ob Ultra der Curva B, der Stadionsprecher oder der Barbesitzer, der einen Maradona Schrein hat – alle Lieben Napoli.

Vega (26.03.2015)

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Meine Liebste schenkte mir zum Valentinstag eine Karte für die “Kaos”-Tour von Vega. Dies war mein zweites Freunde-von-Niemand Konzert, nachdem ich bereits die “Nero”-Tour 2013 besuchte. Nach dem damaligen Konzert war ich nicht so geflasht.

Also ging es jetzt wieder ins “Hirsch”. Voll war das Konzert nicht, ich schätze mal es waren ca. 80 Leute anwesend. Das Konzert begann dann auch mit “Timeless”, der einige Songs von seinem Soloalbum spielte. Leider waren hier die Bässe sehr übersteuert, so dass man nicht wirklich etwas von Timeless verstand. Das wird allerdings allgemein ein Problem vom Hirsch sein, hörte ich bereits öfters das der Laden nicht wirklich für Konzerte geeignet ist.

Der beste Song seines 30-Minuten Auftrittes war der vom 3. Labelsampler, “Zwei Stimmen”. Er war zwar sehr bemüht gute Stimmung ins Hirsch zu bringen, allerdings ist der Funke nie wirklich über gesprungen. Nach dem Timeless dann fertig mit seinem Auftritt war, gingen die Lichter der Bühne wieder aus und es war offensichtlich Pause. Leider wurde keiner informiert, so dass nach und nach immer mehr Personen den Weg nach draußen suchten um der Nikotinsucht zu frönen.

Nach ca. 20 Minuten merkte man dann langsam Bewegung auf der Bühne, so dass der Mob sich wieder nach innen begab. Hier kamen dann nach und nach die Live-Band raus. Wer das aktuelle “Kaos”-Album gehört hat, weiß das V auf sehr gitarrenlastige Beats abfährt. So ging die Show dann auch mit dem Intro vom aktuellen Album los.

Mit Bosca als Backup-Rapper wurden verschiedene Tracks performt, egal ob vom aktuellen, von älteren Album oder ein Medley von seinen Free-EPs. Das ganze Camp war zeitweise auf der Bühne und trank Wodka-Cola-Mische. Sehr sympathisch, man allen Beteiligten an wie viel Spaß sie an diesem Konzert hatten. Auch die Frau von Vega durfte ihre Stimme bei 2 Songs beisteuern. Es wurden alle wichtigen Tracks seiner Karriere gespielt.

Auch das Übersteuern der Boxen ist hier nicht so extrem aufgefallen, nachdem viel von der Band kam und nicht aus dem Mac. Die Zuschauer gingen wirklich gut auf die Performer ein und erzeugte so eine gute Stimmung. Einen Löwenanteil wieso dieses Konzert besser war als das in 2013 ist, das diesmal Bosca dabei war. Bosc und V sind ein eingespieltes Team, das wunderbar funktioniert. Das ganze Camp auf der Bühne machte gute Stimmung, rappte jede Zeile mit und feierte einfach eine unbeschwerte Zeit. Sowas ist sympathisch und sorgt für eine lockere Atmosphäre.

Nachdem dann das Outro gespielt wurde gingen die Lichter aus. Natürlich nicht, ohne das die Fans eine Zugabe forderten. So wurde explizit nach “König ohne Krone” verlangt. Die Rufe wurden von Vega erhört und er kam nochmal für ein paar Tracks auf die Bühne. Besonders “König ohne Krone” wusste zu gefallen. Der ganze Abend endete dann mit dem besten Outro von V, dem von “Vincent”. Danach gingen erneut die Lichter aus und ein richtig gutes Konzert nahm sein Ende.