Dröhnbütel 36

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Dachte man mit dem Rückzug der Chosen Few aus dem Ultrageschäft wäre auch der Dröhnbütel beendet, so kann man doch froh sein das es diesen Klassiker aus Hamburg weiterhin gibt. Und ja, es gibt auch weiterhin HSV-Berichte. Das liegt vor allem daran, das sich viele Ex-CFHH wieder zusammen gerottet haben und gemeinsame Sache machen. Zwar gibt es keine Gruppe im klassischen Sinne, aber der Mob ist weiterhin am Support interessiert. Das mag zwar jetzt heuchlerisch rüberkommen, nachdem die Auflösung mit der Ausgliederung des Verein von statten ging, aber man kommt von seiner Liebe nach mehreren Jahrzehnten einfach nicht los. Das ist authentisch.

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Im angesprochene Heft darf man sich wieder auf Suff und Proll Geschichten der Gerner Bande einstellen, während JoJo weiterhin alternativ auf der Suche nach Länderpunkten unterwegs ist. Da prallen zwei Welten aufeinander! Das es grade JoJo ist, welcher sich einer Suff-Tour der Rookies nach Italien anschloss, das überrascht wirklich! Man hat auch 2 Schreiber-Lehrlinge ans Land gezogen, wobei die Tour durch 4 Länder von 2 grade mal 18-jährigen schon ne Hausnummer ist! Bekommt man jetzt noch Struktur und Lesefluss in den jene Berichte, so hat der Dröhnbütel auch weiterhin eine glanzvolle Zukunft.

Ein einzelnes Highlight kann man gar nicht raus ziehen, das Heft ist ein seinem Gesamtwerk jenes. Ob die Anspielungen auf die Mit-Autoren, die Seitenhiebe auf andere Szenen, die ständigen Penis-Witze. Man muss dieses Assi-Heft mögen um es gut zu finden. Da der Fußballfan allgemein selbst gerne Assi ist, ist der Dröhnbütel eine Pflichtlektüre. Lesen, Leute!