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Die Vorfreude aufs Derby stellte sich sehr spät ein. Bei der vorgegangenen Spielen war diese bereite Tage vorher da, bei der 261. Auflage sollte es der Vormittag des Spieltages sein, wo es zu kribbeln begann. Früher Feierabend gemacht, noch die Kinder bespaßt und um 16 Uhr los zum Stadion. Dort dann viel Gewusel, ins Stadion und am Container noch den „Scheiss Kleeblatt“ Schal gekauft.

Im Block gingen dann die ersten Gesänge locker von den Lippen, mittlerweile brannte es im Körper vor Derbystimmung. Die Derby war nett umgesetzt, die Idee dahinter versteh ich aber nicht. Die Mannschaft machte die ersten 30 Minuten ein gutes Spiel, die Stimmung der Nordkurve dementsprechend stark. Mit den Gegentoren wurde es leiser, der kleine Bub war noch laut bevor die Gesänge eingestellt wurden. Jetzt war die Stunden der Leute geschlagen die sonst nie das Maul aufkriegen und jetzt mit Höhngesängen gegen den eigenen Verein auf die Eier gingen. Nach dem Spiel ein starkes Pfeiffkonzert für die Pfeifen, „Wir ham die Schnauze voll“ und frustriert geht es nach Hause.

Die Doldis machen nichtmal bei einem Derby den Gästeblock voll, die Choreo sah einfach scheiße aus wenn der Block leer ist. Wieso zeigen die ihren „Gegen Spielansetzungen unter der Woche“ Banner nur kurz nach der 2. Halbzeit, während er bei anderen Spielen die ganze Zeit hängt? Pyro war klar, Stimmungsmäßig kam nur bei den Toren was an und als sie ihren hässlichen Derbysieger Banner rausholten. Zum kotzen dieser Verein, diese Stadt und diese Fans.

Es schmerzt einfach die Vorstadt im eigenen Stadion feiern zu sehen. Wie man nach so einer Niederlage allerdings lachend vor dem Stadion rumhüpfen kann als wäre nichts gewesen verstehe ich nicht.

Zuhause dann meine Kinder in den Arm genommen und festgestellt das Fußball doch nur Nebensache ist.

Weitere Links:
FrankoFantast.de – Derbyversager
manuel.ga – Fotos

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