Wie kommt jemand zurück, der zwei Jahre zuvor den größten Rap-Beef der Neuzeit verloren hat? Auf desem Grab vor einem Millionenpublikum im Rahmen des SuperBowls getanzt wurde?

Drake entschied sich für einen ewig langen und langweiligen Rollout. Und neben Iceman droppt er zwei weitere Alben, vermutlich um seinen Labeldeal zu erfüllen.

Man hätte hier den Beef hinter sich lassen und sich auf das fokussieren können, was ihn einst zum Superstar wachsen ließ. Diese Chance hat Drake ganz klar nicht genutzt.

Auf Iceman bekommt man einen verbitterten Rapper zu hören, dessen Zeit vorbei ist. Der die Spuren der Niederlage nicht wegwischen kann.

Während Drake früher vor allem aufgrund starker Beatauswahl viele Hits lieferte, bekommt man auf Iceman wirklich nur Standardkost serviert. Mit energielosen Raps und Texten, die so belanglos sind.

Es interessiert 2026 keinen mehr wie seine Beziehung zu LeBron James ist. Seine subtilen Schüsse Richtung Kendrick lassen zwar die Analysten auf TikTok Klicks generieren, zum Hören wird man dadurch nicht bewegt.

Drake verpasst hier wirklich die Chance, seiner Karriere einen positiven neuen Schub zu geben. 3/10